Dr. Thomas Hacker

1986 – 1991 Studium der Zahnmedizin in Kalinin (Twer) und Erfurt
 1991 Approbation
 1991 – 1994 Assistenzarzt an der Medizinischen Akademie Erfurt und Universität Jena (Lehrstuhl Prof. E. Lenz)
 1994 Niederlassung in eigener Praxis in Erfurt
seit 2006 Initiator der Erfurter Endodontie Abende
seit 2011 Mitglied der Kammerversammlung der Landeszahnärztekammer Thüringen
(für die Wahlliste “Zahnerhaltung”)
seit 2017 Mitarbeit im Fortbildungsausschuss der Landeszahnärztekammer Thüringen
Mitarbeit im Arbeitsgruppe Endodontologie der Fortbildungsakademie der Landeszahnärztekammer Thüringen
Mitglied der Vetreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Thüringen
(für die Wahlliste “Neue Stimme der Basis”)
Referent für Notfallvertretungsdienst der KZVTh
Works

Ich stehe für eine lebendige, öffentliche Diskussion berufsständischer Probleme – nicht nur bei Motorradtouren und Exkursionsreisen.

 

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2018

Antrag an die VV der LZK Thüringen

Antragsteller: 

Dr. Th. Hacker, Dr. P. Pangert

Betreff: 

Beitragsstabilität und Zunahme der Aufgaben

Wortlaut:

Die Kammerversammlung möge beschließen, den Vorstand zu beauftragen:

durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Nachbarkammern Effizienzpotentiale zu heben um:

  • Beitrags- und Gebührensteigerungen möglichst zu vermeiden
  • die wachsenden Aufgaben der Kammern weiterhin qualitativ hochwertig zu bewältigen
  • die Einzelpraxen (niedergelassenen Kollegen) weiterhin bei der Bewältigung der zunehmenden bürokratischen Belastungen zu unterstützen

Begründung:

Durch die demografische Entwicklung und den höheren Anteil angestellter ZÄ wird die Beitragsbasis der Kammer geschwächt. Der Abbau des Vermögens der Kammer hat absehbare Grenzen. Die Bewältigung der Aufgaben der Kammer wird personell und finanziell aufwändiger. Diese Diskrepanz kann nur durch deutliche Anhebung der Kammerbeiträge oder durch Arbeitsteilung mit anderen ZÄK gelöst werden.

Da unsere Kammer eine der zahlenmässig kleinen ZÄK ist, kann perspektivisch auch eine Fusion mit anderen Kammern notwendig werden.

2018

Antrag an die VV der LZK Thüringen

Antragsteller: 

Dr. Th. Hacker, Dr. P. Pangert

Betreff: 

EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation – MDR)

Wortlaut:

Die Kammerversammlung möge beschließen, den Vorstand zu beauftragen:

  • Die Auswirkungen der MDR auf die Praxen zu prüfen und die Praxen rechtzeitig zu informieren, welche Auswirken diese auf die Praxisführung haben wird.
  • Sich über die BZAEK und bei den Landesbehörden dafür einzusetzen,
    • dass die Umsetzung für die Praxen mit vertretbarem Aufwand bleibt 
    • die zu erwartenden Preissteigerungen im Materialbereich durch eine Anpassung der Gebührenordnungen refinanziert werden

– es zu keinen Einschränkungen des Behandlungsspektrums und der Behandlungsfreiheit kommt

Begründung:

Die MDR ist geltendes EU-Recht mit Gültigkeit in Deutschland, die Übergangsfrist für das Inkrafttreten endet im Mai 2020. Es sind umfangreiche und rechtlich kritische Auswirkungen auf die Praxen zu befürchten.

Eine neuerliche „Überraschung“ wie im Falle der DSGVO kann nicht zugelassen werden.

2015

Antrag an die VV der LZK Thüringen

Antragsteller: 

Dr. Th. Hacker, Dr. P. Pangert

Betreff: 

Einführung eHBA

Wortlaut:

Der Kammervorstand soll beauftragt werden, vorerst keine Schritte zur Einführung der ZOD- Karte oder eines eHBA zu unternehmen, sondern vorerst die entsprechenden Entwicklungen zu beobachten und insbesondere zu den finanziellen Auswirkungen der Einführung zu berichten. Kostensparende Alternativen sind zu prüfen.

Begründung

1. Es besteht derzeit noch keine Verpflichtung zur Einführung eines eHBA.

2. Analog zu den zu beobachtenden Schwierigkeiten bei der Einführung der eGK und der Telematik-Infrastruktur ist es zu erwarten, dass noch Änderungen an Inhalten, Funktionen und Anforderungen an einen eHBA und verbundene Geräte (z.B. Kartenleser) vorgenommen werden. Ein verfrühtes Einführen des eHBA könnte deshalb zu unnötigen bürokratischen und finanziellen Aufwendungen für die Kammermitglieder und die Verwaltung führen.

3. Es ist darzulegen, welche Funktionen die ZOD/eHBA Karte im Kammerbereich für die Mitglieder und die Verwaltung haben soll und welcher Nutzen damit verbunden ist.

4. Es ist darzulegen, welche Kosten aus der Einführung und der Unterhaltung der ZOD/eHBA Karten für die Mitglieder und die Verwaltung entstehen.
Im Falle der ZOD-Karte ist die Sondervereinbarung KZV-Medisign bzu den Kartengebühren offenzulegen.

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